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Trachtenverein: Theaterpremiere 2017

171118 Theater01aEin „Roter Ochse“, der Hausl als Serviermamsell und eine „Pfiffige Urschl“ – Turbulente Zutaten für einen rundum gelungenen Premierenabend beim Vagener Trachtenverein D`Neuburgler

Nach einjähriger Spielpause lüftete sich am letzten Samstag der Premierenvorhang für die Laienspielgruppe des Vagener Trachtenvereins.

Auf die vielen Theaterfreunde wartete ein amüsanter Abend, auch Bürgermeister Hans Schaberl nebst Gattin wohnte der Premiere bei.

Heuer hatte sich das Regieteam um Marianne Riederer und Stefan Engl wieder für ein belustigendes Stückerl entschieden und damit ganz ins Schwarze getroffen.

„Die pfiffige Urschl“, ein Dreiakter von Franz Schaurer, entführte das Publikum in das turbulente Gasthaus „Zum Roten Ochsen“. Ohne Urschl (grandios gespielt von Elisabeth Schmid) geht gar nichts, obwohl sie durch ihre naive, doch pfiffige Art viel Verwirrung verursacht. Dies ausgerechnet in einer Zeit als, kurz vor der Hauptsaison, die alleinstehende Wirtin (souverän Ursula Mayer) mit einem Beinbruch ins Krankenhaus muss, ihre Nichte Marile (jung und dynamisch Irmgard Schmid) gerade zu Besuch gekommen ist, Karl (charmant besetzt mit Thomas Ramthun) ihr aus Liebe nachfolgte und der bisherige Hausl (super gespielt durch Markus Braun) als „Geschäftsführer“ mit neuen Ideen die Wirtschaft so in Schwung bringt, dass der „Rote Ochse“ plötzlich ein Magnet für Frauen wird. Auch der unsympathische Dorfbader (trotz perfekter Maske und Kostüm, wieder einmal unverkennbar Rupert Meixner) führt nichts Gutes im Schilde. Mit Laura, einem netten Mädchen (jung und ungezwungen durch Theresa Riederer) und dem Bergmoser, einem verschuldeten Bauern (Florian Döbler geht auf in seiner Bühnenrolle) nimmt die Geschichte Fahrt auf und sorgt für zusätzlichen Trubel.

Das Premierenpublikum dankte mit mehrmaligem Szenenapplaus der jungen Theaterriege.

Mit bester boarisch-musikalischer Unterhaltung und deftigen Brotzeitschmankerln sorgten die Vagener für einen amüsant-unterhaltsamen Theaterabend.

Was es aber nun mit einem „Hoppe, hoppe, Reiter“, klirrendem Kaffeegeschirr, feurigen Liebhabern oder einer Rock`n`Roll tanzenden Geheimrätin auf sich hat, davon sollten sich die Theaterliebhaber am besten selber überzeugen.

Für die nächsten Aufführungen am kommenden Wochenende in der Faganahalle, 24. und 25. November jeweils um 19.30 Uhr, gibt es noch Karten bei „nah&gut“ Baumann in Vagen.

Weitere Bilder gibts auf der Webseite des Trachtenvereins hier.

 

(Text/Foto Wolf)

 

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