Musikkapelle Vagen

Fest der Melodien zum Frühjahr

Frühjahrskonzert 2017Ein buntes Fest der Melodien war das Frühjahrskonzert der Musikkapelle Vagen. Mit traditionellen und modernen Stücken aus verschiedenen Genres zeigten die 53 Musiker unter der Leitung von Jürgen Schubert ihr großes Repertoire.

Mit der Festmusik „Sei uns gegrüßt“ von Richard Wagner sagte die Kapelle musikalisch „Grüß Gott“ im voll besetzten Kultur- und Sportzentrum in Feldkirchen. Ansager Siamak Golshani wusste viel über die Komponisten und die Entstehung der einzelnen Stücke zu berichten. „Das nächste Stück ist die Oper ,Norma´ von Vincenzo Bellini. Sie handelte von einer gallischen Priesterin, die ihr Volk vom Aufstand gegen die Römer abhalten will, weil sie selbst dem römischen Prokonsul verfallen war“, führte er aus. Danach folgte der Walzer „Liebesflammen“ von Julius Fucik.

Eine Pause legten die Musiker ein, als es daran ging, verdiente Mitglieder auszuzeichnen. So etwa Andreas Meixner, ein an der Klarinette, der Gitarre und als Sänger gefragter Musiker. Neben der Musikkapelle spielte er früher auch beim Bayernquintett und beim Tegernseer Alpenquintett mit. Weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist er heute mit den „Cubaboarischen“ unterwegs. Seit 40 Jahren ist er bei der Musikkapelle Vagen dabei, wo er auch einige Jahre als Kassier für die Finanzen verantwortlich war.

Ebenfalls 40 Jahre bläst Franz Köll schon in sein Bariton hinein. Dem „Gstanzl-könig vo Vong“, wie er auch genannt wird, hat die Musikkapelle Vagen sehr viel zu verdanken. Seit vielen Jahren führt er die Gemeinschaft als Vorstand an und kümmert sich um alle Angelegenheiten. Der Bezirksvorstand des Musikbundes, Leonhard Eisner, bedankte sich bei den beiden für ihr Engagement und überreichte Ehrennadeln des Musikbundes.

mk fk 09Mit der heiteren Polka „Schöne Ferienzeit“ von Stefan Kühndorf ging das Konzert weiter. Genauso heiter und schwungvoll folgte der Swing „Stranger on the shore“ des britischen Komponisten Acker Bilk. Er hatte das Stück anlässlich der Geburt seiner Tochter mit dem ursprünglichen Titel „Jenny“ geschrieben. Lange blieb es unbekannt, ehe der Fernsehsender BBC dieses Stück als Erkennungsmelodie für die Kinderserie „Stranger on the shore“ verwendet hat. Nach dem Marsch „Er weicht der Sonne nicht“ von Herrmann Ludwig Blankenburg ging es in eine kurze Pause.

Zum Bild: Franz Köll und Andreas Meixner wurden für ihre 40 jährige Mitgliedschaft geehrt. Im Bild von links: 2. Vorstand Leonhard Mayer, 1. Vorstand Franz Köll, Andreas Meixner, Bezirksvorstand Leonhard Eisner, Dirigent Jürgen Schubert

Frisch gestärkt startete die Kapelle in den zweiten Teil mit dem Marsch „Jaguar“ von Albert Brunner. Die Overtüre „Alpine Inspiration“ von Martin Scharnagel beschreibt die vielfältige Schönheit der Bergwelt. Um eine Schönheit ging es auch im nächsten Stück, es war die Musik zum Zeichentrinkfilm „Die Schöne und das Biest“ von Walt Disney. Die beiden Komponisten Alan Menken und Howard Ashma bekamen für ihre Filmmusik zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1992 den Oskar für die beste Filmmusik und den besten Song.

15 Jahre später wurde das Stück „Ich bin ich“ der Popgruppe Rosenstolz von Peter Plate und Ulf Leo Sommer geschrieben. Hier zeigte Sophia Golshani als Solosängerin ihr Können. Wie der erste Teil endete auch der zweite Teil mit einem Marsch des Marschkönigs Herrmann Ludwig Blankenburg. Nach „Mein Regiment“ nahm der Applaus der Zuhörer kein Ende mehr. So ließ die Musikkapelle noch ein paar Zugaben folgen. Die „Augenblicke“-Polka ist ein weiteres Stück des Komponisten Martin Scharnagl. Das Lied „Hit the Road Jack“ von Percy Mayfield spielten die Vagener in einer Version der Sweet Sisters. Sophia Golshani, Maria Benda und Regina Dürr ließen hier ihre Stimmen erklingen. Mit dem „Vagener Jubiläumsmarsch“ von Max Eham verabschiedeten sich die Musiker dann von ihrem Publikum.

Bildergalerie:

Text Engl / Fotos Alexandra Url

 

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